Teilen Sie unseren Beitrag

Geld, Smileys

Durchblicken lassen

Time flies: Die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie ist am 07.06.2026 abgelaufen. Die nationale Umsetzung in Deutschland steht zwar noch aus, für Unternehmen wird das Thema aber bereits jetzt relevant. Denn die Auswirkungen reichen über Berichtspflichten weit hinaus – insbesondere beim Recruiting und Vergütungsstrukturen.

Viele Unternehmen orientieren sich aktuell vor allem an den genannten Schwellenwerten von 100, 200 oder 250 Mitarbeitenden. Daraus entsteht jedoch häufig das Missverständnis, die Entgelttransparenz wäre erst ab diesen Größenordnungen relevant! Tatsächlich unterscheiden die Schwellenwerte vor allem die formalen Berichtspflichten. Die praktische Relevanz beginnt aber schon früher: Auch Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden werden sich künftig stärker mit Transparenzfragen beschäftigen müssen, z.B. bei Recruiting, Vergütungsstrukturen oder nachvollziehbaren Kriterien für Gehaltsentscheidungen.

➡️Bewerbende sollen bereits vor dem ersten Vorstellungsgespräch Informationen zum konkreten Einstiegsgehalt oder zur vorgesehenen Gehaltsspanne erhalten.
➡️Fragen nach bisherigen Gehältern oder der Gehaltshistorie sind künftig unzulässig.
➡️Stellenanzeigen und Anforderungsprofile müssen geschlechtsneutral und diskriminierungsfrei formuliert sein.

Auch Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden müssen sich künftig stärker mit Informationspflichten beschäftigen. Beschäftigte sollen regelmäßig darüber informiert werden, dass sie Auskunft über vergleichbare Vergütungen einholen können, z. B. über das Intranet oder interne Hinweise. Mit zunehmender Unternehmensgröße steigen zusätzlich die formalen Anforderungen. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, welche formalen Pflichten gelten. Sondern ob Unternehmen ihre Vergütungslogik nachvollziehbar erklären können.

Auch wenn viele Detailfragen zur nationalen Umsetzung noch offen sind: Für Unternehmen beginnt die Vorbereitung nicht erst mit neuen Fristen. Gerade jetzt lohnt sich der Blick auf bestehende Vergütungsstrukturen, den Prozess der Mitarbeitergewinnung und interne Verantwortlichkeiten. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie jetzt, wie transparent Recruiting, Vergütungsstrukturen und interne Kommunikationswege tatsächlich aufgebaut sind, bevor sich Mitarbeitende mit der ersten Auskunftsanfrage melden.

#klinik #zahnarzt #praxispersonal #ausbildung #dentallabor #zmvz #zahnklinik #leistungen #dienstleistung #personal #traumjob #bewerben #initiativbewerbung #zfa #ausbildung #zukunfzukunftsbranche #azubi #durchstarten #dentaljobs

Das könnte Sie auch interessieren

Azubi, medizinische Berufe
Unternehmen

Leitplanken

In Kürze ist es so weit: die neuen Nachwuchskräfte gehen an den Start und beginnen in vielen verschiedenen Berufszweigen Ihre Berufsausbildung. Transparenz, Kommunikation und Wertschätzung

Weiterlesen »
Team, Ankunft, Willkommen, Onboarding
Unternehmen

Willkommen!

Neue Mitarbeiter zu finden ist ja schon schwer genug, für Praxen, Kliniken, Labore ist es oft mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Und dann? Wird

Weiterlesen »
Klinik
Bewerber

»Gesunde Jobs«

Vollkommen klar: das Berufsfeld der Pflegefachkraft ist ein Dauerbrenner und Fachkräfte werden hier seit Jahren intensiv gesucht, bei Wechsel mit Kusshand genommen und sind und

Weiterlesen »
PD persondaldental

Welche Unterstützung wünschen Sie sich von uns? Kostenfrei und unverbindlich stellen Sie Ihre Anfrage per Mail info@personaldental.de oder buchen gleich Ihre 15minütige Erstberatung

Supportteam

Marita Brandes

Marita Brandes

Lea Weismantel

Lea Weismantel